hatten die Veranstalter am 24. Mai 2008 im DEKRA Technology Test Center in Klettwitz am Eurospeedway Lausitz für Institutionen und Unternehmen vorbereitet.

Der Landrat des Landkreises Oberspreewald- Lausitz Herr Georg Dürrschmidt und der Stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde Schipkau Herr Falk Peschel eröffneten.
Nach vielen schwierigen Jahren schaue die Wirtschaft im neu entstehenden Lausitzer Seenland nun mit vollen Auftragsbüchern optimistisch in die Zukunft, so der Landrat.
Die Unternehmer-Kontakt-Börsen sind schon seit dem Jahr 2000 ein Austauschpunkt zwischen Unternehmen und Institutionen in Südbrandenburg und Nordsachsen.
Durch das Programm führten - stellvertretend für "Metall" und "Kunststoff" - Mirko Freigang, Geschäftsführer der EEpL Entwicklungsgesellschaft Energiepark Lausitz GmbH und Carsten Baumeister, Geschäftsführer KuBra e.V. Kunststoffnetzwerk Berlin-Brandenburg.
Uwe Burckhardt, stellvertretender Leiter, stellt die Möglichkeiten des DEKRA Automobil Test Center in Klettwitz dar.
Welch interessante Unternehmen in unserem Wirtschaftsraum innovativ tätig sind, verdeutlichste z.B. Frank Gärtner von Beschriftungstechnik Frank Gärtner aus Glaubitz.
In vielfältigster Weise treffen in seinem Unternehmen tatsächlich Metall und Kunststoff zusammen. Herr Gärtner konnte eindrucksvoll die Bankdbreite unterschiedlichster Techniken zur Umsetzung der europäischen Kennzeichnungspflicht für alle mögliche Materialien demonstrieren.
Frank Gärtner: "Seit dem ich Unternehmer bin, versuche ich Partner und und Netzwerke zu finden." Nun entsteht über das TGZ in Glaubitz ein Netzwerk der Metallindustrie in Riesa-Großenhain und Meißen: www.rgm-metall-netzwerk.de.
Joachim Stiller von BOSIG Baukunststoffe GmbH (Bad Liebenwerda, Elsterwerda ...) schnitt ein zentrales Thema vieler Unternehmen aus unserem Wirtschaftsraum an: Wo bekommen wir den engagierten, qualifizierten Nachwuchs für die Zukunft unseres Unternehmens her?
In Forschung und Entwicklung investieren sie viel, so errang das Unternehmen einen 4. Platz beim Innovationspreis Berlin-Brandenburg; sie arbeiten mit vielen wissenschaftlichen Einrichtungen eng zusammen - aber bisher verlief die Personalsuche erfolglos!
Herr Stiller bestätigt damit die Befürchtungen, die Dr. Behr auf der 3. Unternehmer-Kontakt-Börse mit dem Thema "Unternehmensbezogene Personalentwicklung" hatte: Die demographischen Bedingungen werden für Unternehmen ... zu großen Schwierigkeiten für die Personalentwicklung führen.
Und obwohl z.B. das Land Brandenburg über die INNOPUNKT-Projekte der LASA schon über Jahre zur Fachkräftesicherung beiträgt, reicht es offenbar noch lange nicht. Nachwuchs und Qualifizierung in den Unternehmen bleiben für Unternehmen im Wirtschaftsraum also weiterhin Schwerpunktthemen.
Herr Stiller führt noch mögliche Ursachen auf:
Joachim Stiller leitete damit zum Beitrag von Prof. Biegel von der Fachhochschule Lausitz Senftenberg über: "Die Fachhochschule Lausitz - Partner für die Wirtschaft".


"Vakuum-Saugstrahlen, eine innovative Lösung zur Oberflächenbearbeitung von Metall und Kunststoff"
Sigurd Ruhland, stellvertretender Geschäftsführer der Firma GP Innovation GmbH Lübbenau, zeigte am Beispiel eines patentierten Verfahrens noch einmal sehr deutlich, wie oft Metall und Kunststoff sich schon in den Unternehmen unserer Region treffen.
war das Fazit von Dr. Wolfgang Krüger, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft des Landes Brandenburg.
Dr. Krüger gab mir damit die Überschrift über den Bericht.
Insgesamt eine sehr interessante und produktive Veranstaltung. Aber, wie Teilnehmer bemerkten, die Kontakt-Möglichkeiten wären besser gewesen, wenn die Verantwortlichen organisatorisch den Teil nach den Vorträgen stärker auf Kontakte abgestimmt hätten.
So fuhren wir rasant um das Testoval und bestaunten die Anlagen des DEKRA Test Centers - "Kontakt-Gespräche"?
Am Anschluss fand eine Mitgliederversammlung des Kunststoffnetzwerkes statt.